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Delay (Workflow-Knoten)

Der Delay-Knoten fügt deinem Workflow eine deterministische Wartezeit von etwa einer Sekunde bis zehn Minuten ein. Alle nachgelagerten Knoten starten erst, wenn die Pause beendet ist. Datenhaltung zwischen den Knoten: eingehende Artefakte werden durchgereicht—du kannst nach dem Delay dieselben Ports wie zuvor anbinden (output-*-Handles spiegeln sich am Delay).

Typische Einsätze: Kurzes Polling/Backoff in Schleifen, API-Aufrufe zeitlich entzerren, externe Verarbeitung „kurz Luft holen“ lassen.

Für längere Vorlaufzeiten ohne einen laufenden Job zu blockieren, nutze geplante Trigger oder teile den Ablauf in mehrere Laufebenen.

Konfiguration

Pause und durchgereichte Felder werden über „Delay konfigurieren“ (Doppelklick auf die Kopfzeile) eingestellt.

FeldSpeicherortBedeutung
delay.durationValuenode.data.delayGanze Zahl (Sekunden 1–600 oder Minuten 1–10)
delay.durationUnitnode.data.delayseconds oder minutes
delay.propertiesnode.data.propertiesPassthrough-Zeilen (key, type, required, …) wie bei Human-in-the-Loop; jede Zeile erzeugt input-{key} und output-{key}

Im Orchestrator wird in ganze Sekunden normalisiert (max. 600s).

Ablauf

  1. Aktiver Branch erreicht den Delay-Knoten.
  2. Artefakt-IDs aus aktiven eingehenden Kanten landen wie gewohnt in handle_output_map (Schlüssel wie bei direkten Upstream-Verbindungen, plus Fallback :output).
  3. asyncio.sleep für die konfigurierte Dauer.
  4. Workflow setzt beim nächsten Knoten fort.

Die Wartezeit zählt zur Ausführungszeit der Job-/Agent-Pipeline und ist oben durch zehn Minuten begrenzt.

Verkabelung im Canvas

  • Zuerst Passthrough-Felder definieren (Dialog). Pro Feldname key:
    • Ziel: input-{key} — Upstream‑output-{key} (oder passende Artefakt-/Tool‑Ports).
    • Quelle: output-{key} — weiter zu Downstream‑input-{key} (derselbe Bezeichner wie der Upstream‑Ausgang).
  • Neue Delay‑Knoten starten mit einem Standardfeld data (input-data / output-data), bis du es im Dialog änderst.

Es gibt keine generischen Ports delay-in oder einen einzelnen output – Typ-/Handle‑Prüfungen nutzen diese benannten Handles (analog Human-in-the-Loop).

Hinweise und Grenzen

  • Kein Kalender-/Cron-Ersatz: für später am Tag → geplanter Trigger.
  • „Echte“ Pause: der Knoten läuft so lange aktiv mit (bis zum Cap).
  • Eine bereits laufende Pause kann über die Produkt‑UI nicht verkürzt werden; Abbrechen = Job abrechen gemäß Laufzeitumgebung.

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